Akkordeon

AkkordeonEinstiegsalter: Das Akkordeonspiel kann grundsätzlich in jedem Alter erlernt werden.
Mit einem Instrument in entsprechender Größe kann schon ab ca. 4 Jahren mit dem Unterricht begonnen werden, als besonders geeignet erweist sich ein Einstieg etwa ab der 2. Volksschulklasse. Eine musikalische Vorbildung in einer Elementaren Früherziehungsklasse wäre von Vorteil, ist aber nicht Bedingung.

Musikstile: Akkordeon ist ein Universalinstrument: Von Volks- und Unterhaltungsmusik, Tango, Jazz, Pop, Balkanmusik, Klezmer und Bearbeitungen aus allen Musikepochen bis hin zu Kompositionen der klassischen Moderne steht eine große Auswahl an Literatur zur Verfügung. Es kann solistisch, gemeinsam mit anderen Instrumenten oder im Akkordeonensemble gespielt werden, wobei auch hier verschiedenste Stilrichtungen möglich sind.

Unterrichtsformen: Akkordeon wird im Einzelunterricht oder Gruppenunterricht angeboten. Die Einteilung erfolgt von der Lehrperson nach pädagogischen Überlegungen. Daneben ist das Musizieren im Akkordeonensemble bzw. Akkordeonorchester oder in fächerübergreifenden Gruppierungen möglich.

Instrument: Instrumente mit Standardbass haben auf der rechten Seite Tasten oder Knöpfe für die Melodie und auf der linken Knöpfe für die Bässe; die Instrumente eignen sich gut für Popular-, Volks- und Tanzmusik, aber auch für Transkriptionen aus dem Bereich der klassischen Musik und für zeitgenössische Musik.
Sogenannte Convertor-Modelle eröffnen neue Möglichkeiten: Mit den Bassknöpfen können nicht nur Akkorde, sondern auch einzelne Basstöne gespielt werden. Durch ihre Vielseitigkeit eigenen sie sich besonders für die klassische und zeitgenössische Literatur.

Der Unterrichtsbeginn ist mit beiden Modellen möglich, es gibt Instrumente in verschiedenen Größen.
Idealerweise sollte vor der Instrumentenbeschaffung mit der Lehrperson Kontakt aufgenommen werden.

Lehrperson:
Kobyakov Yevgenij
Seifriedsberger Birgit

Klavier

Klavier

Geschichte

1709 wurde das Hammerklavier von Christofori in Florenz entwickelt. Es gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente. Obwohl das Klavier eines der jüngsten Instrumente ist, hat es bereits allen anderen Instrumenten mit der Zahl der eigens dafür geschriebenen Kompositionen den Rang abgelaufen. Durch seine Vielseitigkeit ist es ein sehr beliebtes Haus- und Konzertinstrument geworden. Der Tonumfang von mehr als 7 Oktaven wird nur von der Kirchenorgel übertroffen. Es kann Töne im leisesten Piano und stärksten Fortissimo hervorbringen und erlaubt dem Pianisten, Melodien und Begleitung in verschiedensten Tonstärken zur selben Zeit zu spielen. Das heutige Klavier hat zwei Elternteile: Der leibliche Vater ist das Cembalo, die geistige Mutter die Kirchenorgel (Pfeifenorgel).

Was kostet ein Klavier?

Ein Flügel ist neu ab ca. 7.000,- erhältlich. Das Pianino (auch Piano oder Pianoforte oder Wandklavier) bekommt man neu bereits ab ca. 2.500,-. Man kann aber die Instrumente auch gebraucht erstehen, wodurch sie wesentlich günstiger werden (unbedingt einen Fachmann hinzuziehen). Wer kein Risiko eingehen möchte kann ein neues Instrument beim Klavierhändler  mieten. Bei Fehlen eines echten Klaviers kann in den ersten Jahren auch ein gutes Keyboard oder ein elektronisches Klavier benützt werden.

Gibt es ein ideales Anfangsalter?

Das empfohlene Anfangsalter für Klavier liegt zwischen 7 und 9 Jahren. Ein früherer Einstieg ist nur bei musikalischen Vorkenntnissen möglich. 

Welche Voraussetzungen muß man haben?

Von Vorteil, aber nicht Bedingung, sind musikalische Kenntnisse (z.B.: Musikalische Früherziehung, Schülerchor) da der Lernfortschritt rascher geschieht. Nicht nötig ist es aber vorher Blockflöte zu lernen!

Was kann ich am Klavier spielen?

Alles! Das Angebot reicht von Klassik über Popmusik, Unterhaltungsmusik, Boogie, Blues, Filmmusik bis hin zur Jazzmusik. Zudem ist das Klavier auch die Werkstatt des Komponisten und Gesprächspartner für den Improvisierer. Aufgrund seiner vielen klanglichen Möglichkeiten wird es als Begleitinstrument für Solisten und Sänger gerne verwendet. Auch zu zweit läßt es sich vierhändig auf einem Klavier gut spielen. Und natürlich wird das Klavier als Soloinstrument gerne verwendet. Es gibt auch große Klavierkonzerte für ein oder mehrere Klaviere.

Welche Unterrichtsformen sind möglich?

Je nach freien Unterrichtsplätzen gibt es Einzelunterricht (auch teilweise computerunterstützt möglich) oder Gruppenunterricht

Wie oft sollte man üben?

Das Lerntempo bestimmt der Schüler. Wichtig wäre ein regelmäßiges - optimal tägliches - Üben. In den ersten Monaten ist es auch sinnvoll, wenn ein Erwachsener dem Kind beim Üben hilft. Zu beachten: Im Unterschied zu einem Blasinstrument wird am Klavier mit beiden Händen mehrstimmig gespielt. Die Koordination beider Hände kann auch Schwierigkeiten bereiten, doch werden beide Gehirnhälften trainiert!

Für weitere Informationen stehen die Klavierlehrer gerne zur Verfügung. Schnupperstunden können auf Wunsch mit dem Klavierlehrer vereinbart werden.

Lehrpersonen:
Druckenthamer Lisa
Fellner Daniela Erika
Gruber Victoria
Nickel Thomas

Adresse
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Kultur
Landesmusikschule Laakirchen
Wolfstraße 2
4663 Laakirchen
Tel.: 043-(0)7613-2985
E-Mail: ms-laakirchen.post (at) ooe.gv.at

Direktion | Dir. Wilhelm Zelch MA

Sprechstunden:
(Bitte telefonisch avisieren)

Di 16:30 -17:30 Uhr
Mi 10:00 -11:00 Uhr

Sekretariat | Daniela Kugler

Bürozeiten:
Mo 8:00 - 12:00 Uhr
Di  8:00 - 12:00 Uhr
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Do 8:00 - 12:00 Uhr